5 Gewürze, die Sie bestimmt falsch verwenden - und wie's besser geht

Gewürze bringen Geschmack und Charakter in unsere Küche – ganz gleich, ob mediterran, orientalisch oder heimisch. Doch wussten Sie, dass selbst bewährte Küchenklassiker wie Oregano, Thymian oder Kurkuma oft nicht optimal verwendet werden?

Mit ein paar kleinen Änderungen lässt sich das volle Aroma besser entfalten und in manchen Fällen sogar die gesundheitliche Wirkung steigern. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen fünf Gewürze vor, die oft unterschätzt oder falsch eingesetzt werden, und zeigen, wie es richtig geht.

 

1. Oregano – Warum grobes Schneiden das Aroma erhält

Frischer Oregano ist eine beliebte Zutat für Pasta, Pizza oder Gemüsegerichte. Doch beim Zerkleinern wird häufig ein Fehler gemacht: Die Blätter werden zu fein gehackt. Dabei gehen viele ätherische Öle und damit auch Geschmack schnell verloren.

Tipp: Zupfen oder schneiden Sie frischen Oregano nur grob! So bleiben die aromatischen Verbindungen erhalten und gelangen direkt ins Gericht, nicht in die Luft.

 

2. Kurkuma - Lichtempfindlich und nur in Kombination wirklich wirksam

Kurkuma ist nicht nur für seine leuchtend gelbe Farbe bekannt, sondern auch für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften. Doch viele Gewürzliebhaber machen Fehler bei der Lagerung. Das Gewürz ist besonders lichtempfindlich und sollte daher nicht in offenen Schränken mit viel Lichteinfall gelagert werden.

Unser Rat: Bewahren Sie Kurkuma am besten in einem lichtgeschützten Behälter im Schrank oder in einer Schublade auf!
Ein weiterer Hinweis: Um den wichtigen Inhaltsstoff Curcumin optimal aufzunehmen, sollte Kurkuma immer mit etwas Fett und schwarzem Pfeffer kombiniert werden.

 

3. Thymian - Warum er schon zu Beginn mitkochen sollte

Viele Kräuter verlieren durch langes Kochen ihr Aroma. Thymian ist hingegen eine Ausnahme. Gerade getrockneter Thymian entfaltet seinen vollen Geschmack erst durch längere Hitzeeinwirkung.

Empfehlung: Geben Sie Thymian ruhig schon zu Beginn des Kochvorgangs dazu, etwa beim Anbraten von Zwiebeln oder in Schmorgerichten! So wird der Geschmack intensiver und harmonischer.



4. Kreuzkümmel - Wie Rösten das Aroma intensiviert

Kreuzkümmel (Cumin) ist ein zentrales Gewürz in der orientalischen und indischen Küche. Sein typisches Aroma lässt sich verstärken, indem man ihn richtig behandelt.

So geht’s: Rösten Sie die ganzen Kreuzkümmelsamen kurz in einer trockenen Pfanne, bevor Sie sie mahlen oder mörsern! Dabei entstehen leicht nussige, warme Aromen und neue Geschmacksnuancen, die Ihren Gerichten eine besondere Tiefe verleihen.


5. Ingwer - Warum er erst kurz vor der Verwendung geschnitten werden sollte

Ingwer wird gern für Tee oder in asiatischen Gerichten verwendet. Doch wenn er zu früh geschnitten wird, verliert er viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe. Das ist besonders bei der Zubereitung von Ingwertee entscheidend.

Tipp: Schneiden Sie frischen Ingwer erst direkt vor der Verwendung! Am besten unmittelbar bevor er ins heiße Wasser oder die Pfanne kommt. So bleiben die ätherischen Öle und Scharfstoffe besser erhalten.


Fazit: Kleine Gewohnheiten, große Wirkung

Ob im Kochtopf oder in der Pfanne – Gewürze entfalten ihr volles Potenzial erst durch die richtige Anwendung. Mit etwas Aufmerksamkeit beim Schneiden, Rösten oder Lagern lässt sich nicht nur der Geschmack verbessern, sondern auch der gesundheitliche Nutzen steigern.

Bei Kräuter-Basar finden Sie eine große Auswahl hochwertiger Gewürze in bester Qualität – ideal zur Verfeinerung Ihrer Gerichte. Entdecken Sie unsere Vielfalt an Gewürzen online oder in unserem Ladengeschäft in Hannover!

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